17. Dorfschießen der SG Raschenberg Oberteisendorf

Bei der Siegerehrung für das 17. Oberteisendorfer Dorfschießen begrüßte der 1. Schützenmeister Rudi Prantler im vollbesetzten Gasthaus Hofwirt die Teilnehmer.

Nach der Begrüßung bedankte er sich bei 629 Startern für ihre Teilnahme,

sowie bei den Sponsoren, der Brauerei Wieninger, Gasthaus Hofwirt, Edeka Sturm und Bäckerei Kern.

Besonders bedankte er sich bei den zahlreichen Helfern für ihre geleistete Arbeit, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre.

Einen extra Dank sprach er dem Verpflegungsteam unter der Leitung von Monika Läpple und Martina Aicher, sowie dem EDV’ler Stefan Stutz aus.

Es war das erste Mal, dass mit den neuen Pressluft Vereinsgewehren geschossen wurde.   Die Ergebnisse waren dem entsprechend sehr gut.

Außerordentlich erfreut zeigte er sich über die zahlreiche Teilnahme von vielen jungen Schützen, die mit dem Lichtgewehr schon ab 8 Jahren teilnehmen durften und mit Begeisterung dabei waren.

Alle Interessierten lud er ganz besonders zu den Vereinsabenden ein, die jeden Freitag ab 19 Uhr stattfinden.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt jede Mannschaft einen Brotzeitpreis und die 20 besten Blattlschützen einen Einkaufsgutschein.

Den Meistpreis ( 30 / 20 / 10 ltr. Bier ) für die teilnahmestärksten Mannschaften sicherten sich heuer das erste Mal die SVO Fußballer mit 41 Teilnehmern, gefolgt von der FFW Oberteisendorf mit

39 Teilnehmern und dem Obst- und Gartenbauverein Oberteisendorf mit 36 Teilnehmern.

Den Mannschaftspreis, bei dem die jeweils 5 besten Schützen der Mannschaft gewertet wurden, gewann die Mannschaft Herentan Boch mit dem Rekordergebnis von 971 Ringen vor den

Gartenweglern mit 970 Ringen und der FFW Oberteisendorf mit 968 Ringen.

Dorfkönig wurde mit einem tollen 0,0 Teiler Patrik Aicher von den Gartenweglern.

Übrigens ein sogenannter Blattlschütz, der 2019 das Pech hatte, trotz eines 1.0 Teilers wie der Sieger und nur durch das schlechtere Deckblattl nicht Dorfkönig wurde.

Wurstkönig wurde mit eine 1.0 Teiler Hermann Kramer und Brez'nkönig mit einem 2,0 Teiler Alexander Zettl.

 

Nach der Siegerehrung bedankte sich Rudi Prantler nochmals bei allen Teilnehmern und lud schon zum nächstjährigen Dorfschießen und ganz besonders zu den Vereinsabenden jeden Freitag ab 19 Uhr ein.

Kimme und Korn

Ende September wird Oberteisendorf eine Woche  wieder im Ausnahmezustand sein. Denn dann ladet die Schützengesellschaft Raschenberg zum Dorfschießen und hofft, dass  auch diesmal viele mehr oder weniger begeisterte Sportschützen ins Schützenheim beim Feuerwehrhaus kommen, um sich an  der hochmodernen, digitalen Schießanlage des Vereins im Schießsport zu versuchen. Und um das gesellige Zusammensein mit anderen Dorfbewohnern bei einer Brotzeit im Vereinsheim uu genießen  und am großen Bildschirm im Vorraum der Schießanlage die Erfolge und Mißerfolge der Mannschaftskollegen oder Konkurrenten zu verfolgen (und entsprechend lautstark zu kommentieren).  

 

Alle Bewohner  aus Oberteisendorf, Rückstetten und Neukirchen sowie ortsansässige Firman dürfen beim Dorfschießen mitmachen. Die Mannschaften bilden sich nach Vereinen (z.B. Fußballer, Feuerwehr), Hütten, Straßen, Familien, Stammtischen, Betrieben und mehr. In jeder Mannschaft müssen mindestens fünf Personen sein, unabhängig von Alter und Geschlecht. Bei mehr als fünf Mannschaftsmitgliedern werden die besten fünf Schützen gewertet. Darunter darf aber nur ein aktiver Sportschütze sein (der Wettbewerbsverzerrung wegen). Jede Mannschaft bekommt einen Preis, die beste Mannschaft natürlich den schönsten. Der Schütze  mit dem besten „Blattl“ des Turniers ist Dorfkönig. Ihm wird die Ehrenscheibe überreicht als Zeichen seines Erfolgs.  Für den zweitbesten Schützen, den Wurstkönig, und den Drittplazierten, den Brezenkönig, gibt es nach alter Tradition, die in dem Titel angedeuteten kulinarischen Genüsse, Wurst und Brezen.     

 

2019 haben 771 Teilnehmer aus 63 Mannschaften an dem Oberteisendorfer Dorfschießen teilgenommen. Den ersten Preis konnten sich mit 950 Ringen die „Herentan Boch“ sichern, Dorfkönig wurde damals Lukas Zens.  Ein Jahr später ließ Corona schon grüßen. Dennoch sind  709 Schützen aus 59 Mannschaften beim Dorfschießen angetreten. „Bachdei Bauwong“, zu der auch der neue Dorfkönig Max Sturm gehörte, belegten mit 953 Ringen den ersten Platz. Nun steht nach einem Jahr  pandemiebedingter Unterbrechung das 17. Dorfschießen vor der Tür. Und die Verantwortlichen von SG Raschenberg hoffen auf rege Teilnahme. Denn es gibt eine „sportliche“ Überraschung. Erstmals soll mit den neuen Luftgewehren geschossen werden, die der Verein vor Kurzem als Ersatz für die teils 40 Jahre alten Gewehren angeschafft hat.  Eine weitere Neuerung sind die Lichtgewehre, die anstatt einer Kugel mit jedem Schuß ein Lichtsignal Richtung Zielscheibe losschicken. Deshalb dürfen sie ohne Altersbeschränkung benutzt werden. Damit kann  der Schießsport schon früh für Kinder attraktiv gemacht werden und nicht erst ab 12 Jahren wie beim Luftgewehr. Mit 12 hätten  viele Kinder sich bereits für eine Sportart entschieden, nur wenige wechseln dann zum Schießsport, so der 1. Schützenmeister der SG Raschenberg Rudolf Prantler. Dabei fördere der Schießsport  Konzentration, Präzision und Disziplin. Ruhe bewahren, Abschalten und sich auf das Ziel konzentrieren, Selbstbeherrschung  üben, das alles leiste diese Sportart. Alles Eigenschaften, die den Kindern in unserer reizüberfluteten, schnelllebigen Welt abhanden kommen. In der Schießanlage kann man sie wieder antrainieren und dabei mit jedem Treffer ein kleines Erfolgserlebnis haben. Und wenn man es dann vielleicht später zum Dorfkönig schafft, oder zum Wurstkönig oder zum Brezenkönig hat sich die Mühe noch mehr gelohnt. Die neue digitale Welt der neuen Schießanlage in Oberteisendorf dürfte den Nachwuchsschützen auch entgegenkommen. 

 

Schon beim Schießen im September können sich Kinder an  den neuen Lichtgewehren versuchen. Denn nur wenn es gelingt, mehr Kinder und Jugendliche für den Schießsport zu begeistern, wird diese traditionelle bayerische Sportart auch eine erfolgreiche Zukunft haben. Deshalb liebe Dorfbewohner von Oberteisendorf, Rückstetten und Neukirchen – ab dem 24. September heißt es  -  auf zum Dorfschießen! Für die aktiven Schützen der SG Raschenberg ist dies der Auftakt der neuen Schiesssaison.

Bericht zur Jahreshauptversammlung

Zur JHV für das Vereinsjahr 2021 durfte SM Rudi Prantler 28 Mitglieder im Gasthaus Hofwirt begrüßen. Besonders begrüßte er auch das Ehrenmitglied Martina Zenz, den Ehrenschützenmeister und Gauehrenschützenmeister Anton Stutz, 3. BGM Georg Quentin und den neuen 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann.
Bei der Totenehrung wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern und besonders der im letzten Jahr verstorbenen Albert Staller, Gitti Reiter und Christa Hiebl gedacht.
In seinem Bericht ging Rudi Prantler vor allem auf die pandemiebedingte schwierige Situation des letzten Jahres ein. Er sagte, daß der Schützenverein ein „Mitmachverein“ ist, der von seinen teilnehmenden Mitgliedern lebt. Den Saisonstart im Herbst stellte er bewusst unter das Motto „Neustart“.
Nach den Berichten des Schriftführers Bernhard Schuhbeck, den Sportwartbericht von Anton Stutz und den Kassenbericht von Robert Zehetmeier wurde die Vorstandschaft auf Vorschlag des Kassenprüfers Markus Quentin einstimmig entlastet.
Die Grußworte kamen von 3.BGM Georg Quentin, der sich für die gute Vereinsarbeit bedankte und die guten Wünsche der Gemeinde überbrachte und vom 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann, der auch auf die schwierige Situation in den Vereinen einging und besonders motivierte, zu den Vereinsabenden zu gehen. „Jeder hat 2 Hände und wenn man an jede Hand einen zu den Vereinsabenden mitnimmt, geht es schnell wieder vorwärts.“


Bei den Ehrungen wurden für langjährige Mitgliedschaften im Verein, BSSB und DSB folgende                                                                                 Mitglieder geehrt:

25 Jahre: Stefan Mayer, Ludwig Langwieder

40 Jahre: Christian Deininger, Wolfgang Gassner

50 Jahre: Max Reichenberger, Stefan Stutz,

Josef Ilmauer, Matthias Spiegelsberger,

Andreas Schillinger und Martin Hiebl

 

Als letztes standen die turnusmäßigen Neuwahlen auf dem Programm, bei den die folgenden Mitglieder für die nächsten 4 Jahre gewählt wurden:

1. Schützenmeister Rudi Prantler, 2. Schützenmeister Markus Quentin, Schriftführer Bernhard Schuhbeck, Kassier Robert Zehetmeier, Sportwart Anton Stutz, Jugendleiter Max Sturm und Johannes Schuhbeck, Kassenprüfer Gertraud Huber und Konrad Aicher, Beisitzer Johannes Schuhbeck, Stefan Stutz, Monika Läpple, Max Sturm, Dominik Koch und Konrad Aicher, Standartenabordnung Johannes Schuhbeck, Dominik Koch und Christian Brandner.

 

In seinem Schlußwort bedankte sich SM Rudi Prantler noch ganz besonders beim ausgeschiedenen

2. SM Konrad Aicher für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Beendet wurde die JHV mit einem „Schützen Heil“

Neue Schützenkönige wurden gekürt

Nach zweijähriger Zwangspause konnten wir wieder das Königsschießen durchführen.
Ein sehr spannender Wettkampf ergab folgendes Ergebnis:

Jugendkönig

Bei der Jugend wurde Thomas Ufertinger zum ersten Mal Jugendkönig mit einem 140,4 Teiler.

 Brez'nkönig wurde Leonhard Mühlbacher mit einem 1471,1 Teiler.

Schützenkönig

Koch Dominik konnte sich den 1.Platz und damit die Königskette mit einem 83,1 Teiler sichern. Wurstkönig wurde Anton Stutz mit einem 114,6 Teiler und

Brez'nkönig Robert Zehetmeier mit einem 134,5 Teiler.

Gewinner der Ehrenscheibe

Bei der Königsproklamation wurde die Ehrenscheibe von Franz Koch an Stefan Ufertinger der sich mit einem 68,1 Teiler und somit den 1. Platz sicherte übergeben.